Montag, 5. Juni 2017

[Rezension]Die Dunkelmagierin

Autor/in: Arthur Philipp
Erscheinungsdatum: 20.02.2017
Verlag: Blanvalet
Seiten: 512
Reihe: Band 1
- Band 2: Die Feuer Diebin(19.02.2018)
Preis: 14,99
ISBN: 9783734160790 


Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein …


Optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Das Cover ist schlicht und unaufdringlich. Auch der Klappentext versprach eine spannende Geschichte. Ich mein, Zauberschule? Hallo? Generell finde ich Schulen als Handlungsorte immer gut, vor allem dann wenn es Zauberschulen sind.

Ich sage immer, dass ich als Leserin von Games of Thrones mit einer Flut von Charakteren und Orten umzugehen gelernt habe, aber in diesem Fall musste ich feststellen, dass es Bücher gibt denen selbst ich nicht gewachsen bin. So wie in diesem Fall…obwohl der Schreibstil jetzt nicht besonders komplex ist bin ich wegen all den Orten, Namen und Begriffen anfangs überhaupt nicht durchgestiegen.

Leider kam anfänglich überhaupt keine Spannung auf und das Buch hat mich auch überhaupt nicht gefesselt. Ich habe es ständig weggelegt und musste mich überwinden es überhaupt wieder in die Hand zu nehmen. Nach den ersten 200 Seiten wurde es dann auch ein bisschen besser, aber auch nicht so, dass man als Leser alles davor vergisst, sondern eher so, dass man es gerade noch schafft das Buch zu beenden ohne ständig mit der Müdigkeit zu kämpfen. Witzig ist, dass ich  dann am Ende nicht mehr durchgeblickt habe, weil das Erzähltempo mir zu schnell wurde. Auch die Intrigen konnten mich nicht überzeugen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Feja. Feja ist einer dieser Charaktere, die von ihrem Autor mit guten Eigenschaften ausgestattet werden und mir eigentlich sympathisch sein müssten, aber dann werden sie von ihrem Autoren dazu gezwungen eine schwachsinnige Entscheidung nach der anderen zu treffen und ich als Leser frage mich immer, wieso? Feja fragt sich das wohl selber, denn sie wird zwar als clever dargestellt, darf aber so nicht handeln, weil man ihre Fehlentscheidungen ja für den Plot brauch. Doof gelaufen liebe Feja.

 Puhhh…mir hat es leider gar nicht gefallen. Also Anfangs kämpft man mit der Langweile und am Ende geht’s so flott, dass man total überfordert ist.

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Grüße Denise