Mittwoch, 1. März 2017

[Rezension]The Amateurs

THE AMATEURS - Wer zuletzt stirbtAutor/in: Sara Shepard
Erscheinungsdatum: 13.02.2017
Verlag: cbt
Seiten: 384
Reihe: 1
Preis: 9,99
ISBN: 978-3-570-31130-1






Aerin Kelly war elf, als ihre ältere Schwester Helena verschwand. Fünf Jahre später wird Helenas Leiche gefunden. Sechs Jahre später legt die Polizei den Fall zu den Akten, ohne einen Spur vom Mörder. Aerin macht sich auf eigene Faust auf die Suche. Über die Website Case Not Closed nimmt sie Kontakt zu zwei Teenagern auf, Seneca und Maddox, die ebenfalls Angehörige verloren haben. Gemeinsam versuchen sie, den Fall Helena zu lösen. Doch als ihre Nachforschungen voranschreiten, schwant ihnen, dass ihre Zusammenarbeit kein Zufall ist. Und dass etwas – oder jemand – alle drei Fälle verbindet …




Ich bin ein großer Fan von Sara Shepards Büchern. Auch die Serien gefallen mir alle sehr gut, wobei man hier direkt sagen muss, dass die Serien und die Bücher immer sehr sehr unterschiedliche Richtungen einschlagen. Das faszinierenden an ihren Büchern sind immer die Wendungen. Kaum Jemanden gelingt es mich so oft an der Nase herumzuführen wie ihr. Oft sitze ich da und denke mir, WIE JETZT?!!!! Auch in ihrer neuen Reihe gelingt ihr das wieder. Am Ende war ich sprachlos und begeistert von der Geschichte.
Ihr Schreibstil ist einfach gehalten und dadurch lassen die Bücher sich immer gut in einem Rutsch lesen. Sprachlich darf man nicht zu viel erwarten, aber das Inhaltliche lässt einen die Sprache eh vergessen. Als Leser befindet man sich aber schnell im Sog der Geschichte und wird nicht mit zu vielen Details gelangweilt. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere und ihre Hintergrundgeschichten besitzen alle eine gewisse Tiefe, aber lassen noch Platz für mehr. Ich freue mich aber darauf sie im weiteren Verlauf der Reihe noch besser kennenzulernen. Sie sind alle recht unterschiedlich. Generell finde ich die Charakterzeichnung innerhalb eines Buches gelingt Sara Shepard immer sehr gut, aber kennt man all ihre Reihen erkennt man doch Charakter schnell wieder – was aber nicht schlimm ist, denn irgendwie sind die meisten Charaktere in YA-Büchern gleich angelegt. Besonders Aerin mochte ich in diesem Fall sehr; Anfangs kommt sie unglaublich unsympathisch rüber, aber dadurch wirkt sie auf den Leser so verloren, dass es sie schon wieder sympathisch macht. Versteht mich einer?! Jedenfalls ist sie mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. Ich konnte mich wirklich gut in ihre Gefühle hineinversetzen. Seneca war mir etwas zu anstrengend xD ABER sie passte trotzdem sehr gut in die Geschichte. Neben dem Mord, um den es sich hauptsächlich dreht, ist das Buch natürlich auch wieder angereichert mit ein bisschen Drama und Glamour. Aber auch hier langweilt man sich nie, sondern alles fügt sich nahtlos in die Geschichte ein. Am Ende hat man wirklich einen WTF Gefühl und bleibt schockiert und sehnsüchtig wartend auf den nächsten Band zurück.



Sara Shepard ist einfach klasse. Ich wiederhole mich, aber ich liebe ihre Bücher…Sie schreibt so unglaublich spannende Plottwists und bringt damit die Herzen ihrer Leser zum klopfen. Ob mit Gefühlen, Blut und Totschlag oder Glamour ihr gelingt es immer den Leser an die Buchstaben zu fesseln. Am Ende ist man verwirrt und hungrig nach mehr. 

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LG Denise und die Wusel