Sonntag, 5. Juni 2016

[Rezension]Monday Club - das erste Opfer

Autor: Krystyna Kuhn
Erscheinungsdatum: Juli 2015
Verlag: Oetinger
Seiten: 384
Reihe: Band 1
Preis: 16,99

ISBN: 9783789140617




Kann ein Mensch zwei Mal sterben? Ein perfides Spiel um Wahn und Wahrheit!

Bei der sechzehnjährigen Faye Mason wurde bereits in früher Kindheit idiopathische Insomnie diagnostiziert, eine seltene Schlafkrankheit. Die schlaflosen Nächte hinterlassen Spuren: Oft kann sie Wirklichkeit und Fantasie nicht unterscheiden. Da geschieht etwas Entsetzliches: Fayes beste Freundin Amy kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch wenig später begegnet sie der totgeglaubten Amy auf der Straße. Halluziniert sie? Oder ist Amy noch am Leben? Faye sollte besser nicht zu viele Fragen stellen, auch nicht zum Monday Club, in dem alle wichtigen Leute der Stadt Mitglied sind.

Monday Club und ich? Ja, dass war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick. Ich habe das Buch zwei Mal angefangen. Beim ersten Mal war ich irgendwie nicht in Krimimysterie Laune und habe das Buch schon nach den ersten 20 Seiten wieder zur Seite gelegt. Ein paar Tage später habe ich dem Buch dann aber eine zweite Chance gegeben…und diese Entscheidung habe ich nicht bereut. 
Nach Band 1 habe ich Band 2 verschlungen. 

Aber kommen wir erst einmal zu Band 1.
Der Schreibstil und das Setting hat mir gut gefallen. Die Autorin beschreibt eine idyllische Kleinstadt am Meer und das gelingt ihr ganz gut. Passenderweise habe ich es auch am Meer gelesen und fühlte mich daher direkt wohl in der Geschichte.

Mir hat das Buch gut gefallen. Ganz klar, ich finde die Geschichte schon stellenweise sehr spannend und einmal angefixt musste ich natürlich wissen wie es weiter geht. Was steckt hinter diesem mysteriösen Monday Club und was ist los mit Faye? Die Spannung war leider nicht immer konstant. Das Buch führt quasi in die Handlung ein, stellt uns die Charaktere vor und baut die anfängliche Spannung auf. Der Klappentext kann da auch ein bisschen irreführend sein. Denn der Monday Club wirkt in diesem irgendwie bedrohlicher als er in Band 1 ist. Stellenweise hat sich das Buch ein bisschen gezogen und es kam auch keine wirkliche Ermittlungslaune auf, sondern zu viele Dinge sind den Charakteren zu geflogen. Es ist leider ein bisschen zu sehr wie eine „Einleitung“. Na klar, es ist ja auch eine Trilogie…aber vielleicht wäre es manchmal echt sinniger auch Trilogien im Ganzen zu veröffentlichen. Obwohl, quatsch…weniger Geld (okay und viele Lesen ja auch keine Brecher).

Wie der Klappentext verrät verliert Faye ihre beste Freundin. Ihren Schmerz und ihre Verzweiflung fand ich gut dargestellt. Ich habe wirklich jede Sekunde mit ihr gelitten. Auch ihre anderen Freunde war ich ganz interessant. Sie besaßen Tiefe und diese Cliquenkonstellation wirkte sehr überzeugend und wenig erzwungen. Zwischenzeitlich haben die Charaktere mich dann aber doch ein bisschen an den Rand der Verzweiflung getrieben. Keine Ahnung…aber es gab gewisse Momente wo ich sie gern geschüttelt und geohrfeigt hätte. Vor allem Faye, die ein einfach ein naives Schäfchen ist. Auch die Polizei wird in der Geschichte ziemlich inkompetent dargestellt. Für meinen Geschmack ein bisschen zu inkompetent, aber okay…bei Büchern muss man zum Glück nicht immer alles auf die Goldwaage legen.

Das Buch hat mir gefallen. Ich schwankte beim Lesen zwischen Begeisterung und Augenrollen. Es ist schwierig, aber vielleicht reicht es wenn ich euch sage, dass ich danach Band 2 direkt verschlungen habe und jetzt der Endauflösung entgegen fiebere…







 








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Grüße Denise