Freitag, 5. Februar 2016

[Rezension]Witch Hunter

Autor: Virgina Boecker
Übersetzer: Alexandra Ernst
Erscheinungsdatum: 18. März 2016 
Verlag: DTV
Seiten: 400
Reihe: Band 1
Preis: 17,95
ISBN: 978-3-423-76135-2





Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.


„All diese Gefühle. Sie flattern im Schiff herum wie aufgescheuchte Vögel in ihrem Käfig.“

Hach, schon wieder ist ein sehr schönes Buch bei mir ins Regal eingezogen. Das Cover des Buches springt einem direkt ins Auge. Als ich den Schutzumschlag abgenommen habe war ich direkt noch entzückter. Ja, entzückt…Ich finde, dass passt ganz gut. Ich finde den Schlüssel, der auf dem Buch abgedruckt, ist total schick. Da ich ihn euch auch mal zeigen will gibt es heute mal zwei Fotos :)  Aber, sowas kann man einfach nicht verschweigen ;) 



Auch der Rest des Buches ist sehr vorzeigbar. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich einfach so runter. Außerdem gelingt es ihr die geschaffene Welt detailgetreu gut zu beschreiben. Damit wird eine unglaublich Atmosphäre, der man sich als Leser nicht entziehen kann, geschaffen. Es gelingt einem nur mit Not das Buch aus der Hand zu legen. Ach, was sag ich…man kann es einfach nicht aus der Hand legen.
Dystopien begeisterten mich schon immer. Auch hier haben wir eine interessante Dystopie. Die Magier stehen am Ende der Nahrungskette und das ist mal etwas Anderes.
Die Geschichte steigt rasant ein und während die Ereignisse ihren Lauf nehmen erfährt man als Leser Stückchen für Stückchen in was für einer Welt er sich befindet. Ich fand das Buch von der ersten Seite an spannend und habe mich auf keiner Seite gelangweilt. Auch hat die Autorin die Gabe ihren Personen Humor zu verleihen. Aufgrund deren Wortwitzes musste ich ein paar Laut lachen – wieder mal wurde das mit einem fragenden Blick quittiert.

Die Charaktere haben mir alle total gut gefallen. Sie besitzen Witz und Humor, haben alle etwas sehr  Charismatisches an sich und wachsen einem sehr schnell ans Herz. Sie stehen für etwas ein und mit Rebellengruppierungen sympathisiere ich eigentlich immer recht schnell. Außerdem ist Elizabeth, unsere Hauptprotagonisten,  ein wirkliches taffes Mädel. Ja, für sowas habe ich noch eine größere Schwäche.  Außerdem macht die Hauptprotagonisten eine interessante Wandlung im Laufe des Buches durch. Anfangs ist sie ein Werkzeug, das nichts hinterfragt sondern einfach nur funktioniert, aber im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter und beginnt alles zu hinterfragen. Ich fand diesen Entwicklungsprozess total spannend. 

Ein Buch, das einen von der ersten Seite anfesselt und dann nicht mehr los lässt…Protagonisten, die einem schon nach wenigen Sätzen ans Herz wachsen…Ich bin total begeistert. Außerdem gibt es da auch noch diese Lovestory, die ein bisschen für Schmetterlinge im Bauch sorgt ;) 






Kommentare:

  1. hey :)

    Ich habe gerade das Buch beendet und mich deswgen von meinem Rezi-Verbot von Witch Hunter befreit (wegen voreingenommen sein^^)

    Ich bin ähnlich begeistert wie du und war auch überrascht, wie hübsch das buch ohne umschlag ist. Sonst die Bücher dann einfach einfarbig und langweilig^^
    Elisabeth und die anderen Charaktere fand ich auch toll und ebenfalls fand ich den Humor im Buch sehr gelungen.

    Das einzige, was mich interessieren würde ist, wieso du das Buch zu den Dystopien zählst? Bis ich es bei dir gelesen habe, wäre ich nicht auf diese Einteilung gekommen.
    Für mich ist es entweder ein Fantasybuch oder aber ein historischer Roman mit Fantasyelementen - also genau das Gegenteil von deiner Einteilung ;)

    Liebe Grüße
    Lena

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    1. Huhu :)

      Hmmm...hatte ich so ein Gefühl beim lesen, dass mich das alles ja an London erinnern soll. Für mich sind Dystopien eigentlich immer Bücher, wo das herrschende System schlecht ist und die Verhältnisse nicht so gut sind und sich eine "Gruppe" gegen dieses System auflehnt. Ich glaube, da Dystopien ja nicht so recht gegliedert sind...gehe ich persönlich recht inflationär mit dem Begriff um xD Ist daher auch eine Fantasie-Dystopie xD

      LG Denise

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    2. ja, ich habe extra beim lesen gegoogelt, weil ich wissen wollte, ob es das Land mal gab. So weit ich verstanden habe, ist Anglia der frühere Name von England. sollte also auch an England erinnern ;)

      Meine Definition vo Dystopie umfasst, dass das Buch in der Zukunft spielen muss, deswegen bin ich auch über den Begriff gestolpert. Aber wenn du es so erklärst, passt er ja dann in de Kontext ganz gut.

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  2. Hallöchen,

    ach ich bin ja echt gespannt wie es weiter geht mit Elisabeth!
    Hab deine Rezension bei mir verlinkt :D Hoffe das ist ok :-*

    Nadine ♥

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Über Kommentare freue ich mich immer sehr =)
Grüße Denise