Dienstag, 23. Februar 2016

[Rezension]Die Herren der grünen Insel

Die Herren der Grünen InselAutor: Kiera Brennan
Erscheinungsdatum: 15.02.2016
Verlag: blanvalet
Seiten: 960
Reihe: Band 1
Preis: 19,99
ISBN: 978-3764505592

 



Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

Was für ein Wälzer war glaube ich mein erster Gedanke als ich das Buch in Händen hielt. Der zweite galt dem Cover, das bei einem akutes Fernweh auslöst und einen dazu verleitet die Koffer zu packen um selbst eine Reise ins schöne Irland zu unternehmen. Ich will da unglaublich gern mal hin…Ich war noch nie in Irland, aber es ist schon seit langer Zeit ganz oben auf meiner Top Ten-Urlaubsliste. Auch die irische Geschichte hat es mir als Geschichtsstudentin angetan…

Im Verlauf der Geschichte lernt man viel über Irland, über die Menschen, ihre Geschichte und ihre Gebräuche und Sitten. Obwohl mir stellenweise einige Sachen zu langatmig waren konnte es mich doch am Ball halten. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Sie schafft es eine bildhafte Kulisse von Irland vor die Augen ihrer Leser zu zaubern. Einige Szenen waren mir aber etwas zu bildhaft – ich bin irgendwie kein Freund von zu genau beschriebener Gewalt-, aber das dunkle Mittelalter war halt ziemlich blutig und fies. Das Buch ist sehr gut recherchiert, aber hierbei handelt es sich natürlich um kein Geschichtsbuch…sondern um Belletristik und das sollte man eindeutig nicht vergessen.

Manch einer mag sich von den vielen Namen verwirren lassen, aber ich bin Games of Thrones erprobt und die Bücher sind manchmal so wirr dass mir da keiner mehr was vor macht. Somit war die „Herren der grünen Insel“ ein Klacks für mich. Die Geschichte selbst erleben wir aus der Sicht von verschiedenen Charakteren. Ich muss zugeben, dass das nicht immer meine Lieblingserzählperspektive ist. Denn oft fühlt man sich dadurch zwischen den Charakteren hin und hergerissen. Bei diesem Buch hat mir das aber ganz gut gefallen, weil man so die ganzen Ränkespiele von allen Seiten beleuchtet bekam. Auf einige Charaktere entwickelt man so einen ziemlichen „Hass“ – aber ich will euch nicht zu viel verraten xD – und andere wiederrum sind stellenweise etwas zu langweilig, da würde man gern wieder zurück zu den Anderen. 

Ja, das Mittelalter war alles als eine romantische Zeit…Es war ziemlich grausam. Ich habe gerade Uni bedingt viel über Richard von Löwenherz gelesen und naja xD Nicht nett. Ich bin schon gespannt wie es weiter geht, da die Geschichte mich trotz einiger kleinen Längen gepackt hat…Meine Liebe zu Irland ist weiter gewachsen :)





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Grüße Denise