Samstag, 9. Januar 2016

[Rezension]Hope - Sprung ins Glück

Hope - Sprung ins GlückAutor: Carola Wimmer
Sprecher: Marie Bierstedt
Erscheinungsdatum:
Verlag: cbj audio
Dauer:
Reihe: Band 1
Preis: 12,99
ISBN:  05.10.2015



Als Leonie sich den Knöchel bricht, bedeutet das nicht nur das Aus für ihre Karriere als Eiskunstläuferin. Sie muss auch das Sportinternat verlassen und zurück in ihre Heimatstadt, wo ihr die neuen Mitschüler einen Neuanfang schwer machen. Der Zufall führt sie auf den benachbarten Pferdehof, wo sie auf Hope trifft. Sie spürt sofort, dass sie und das Pferd eine besondere Verbindung haben, doch die Besitzer verbieten ihr den Umgang mit dem Tier …

Ich mag die Stimme von Marie Bierstedt. Ich kenne sie aus diversen Fernsehserien und einigen anderen Hörbüchern. Ich finde ihre Stimme passt wirklich gut zur Geschichte und ich kann ihr wirklich stundenlang zu hören ohne irgendwann genervt zu sein.
Auch das Cover passt gut zum Hörbuch. Ist halt eine Pferdegeschichte – also brauch man da auch ein Cover mit einem Pferd ;)  Aber auch so ist es ein wirklich gut gewähltes Foto. Es strahlt eine gewisse Ruhe aus, vor allem durch diesen sanften rosa Filter.  ich finde das Mädchen auf dem Pferd scheint wirklich zu strahlen – das passt einfach perfekt zur Hauptprotagonistin Leonie. Außerdem hätte ich mir sie auch genauso vorgestellt.

Die Geschichte wird sehr bildhaft erzählt und der Autorin gelingt es eindrucksvoll die Gefühle ihrer Protagonisten Leonie zu schildern. Ich hatte immer das Gefühl, das Leonies Gefühle greifbar und wirklich gut nachvollziehbar waren. Ich konnte ihren Frust förmlich spüren und als sie dann ihre neue Leidenschaft, das Reiten und Pferde, für sich entdeckt hat mich das stark an mich erinnert. Die Freude, die der Reitsport und die innige Liebe zwischen einem Mädchen und ihrem Pferd, kann ich unglaublich gut nachvollziehen. Da wird man direkt Euphorisch und wünscht sich diese unbeschwerte Zeit zurück.
Die Geschichte ist ganz niedlich. Nicht anspruchsvoll, aber unterhaltsam. Die Protagonisten sind alle gut dargestellt und sympathisch. Stellenweise bringt die Story einen zum schmunzeln, weil sie natürlich den Reitsport an einigen Stellen etwas klischeemäßig darstellt, aber bei solchen Büchern finde ich ist das okay.

Heute mal etwas länger ;) Einerseits mag ich Pferdegeschichten, weil sie für mich oft wie eine Zeitreise sind, anderseits bringen sie mich oft zum schmunzeln, weil die Rekordzeit in der die Meisten dort reiten lernen bemerkenswert ist. Dadurch wird oft der Eindruck vermittelt, das Jeder reiten kann…aber der Reitsport ist ein sehr anspruchsvoller Sport und natürlich kann man es lernen, wie jede Sportart auch, aber auch beim Tennis packt Niemand den Schläger und gewinnt drei Wochen später Wimbledon.
Wenn man über die Tatsache hinweg sieht oder sich einfach damit arrangiert kann man aber mit den meisten Pferdegeschichten gut leben. Auch bei Hope ist dass der Fall. Mir jedenfalls hat die Geschichte gut gefallen…






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Grüße Denise