Sonntag, 15. November 2015

[Rezension]Tote Lehrer gehen nicht shoppen

Autor: Catherine MacPhail
Übersetzer: Ivana Marinovic
Erscheinungsdatum: 8.September 2015
Verlag: cbj
Seiten: 224
Preis: 8,99
ISBN: 978-3-570-40287-0




Tyler Lawless hat eine ungewöhnliche Gabe: Sie kann Tote sehen. Das Problem ist, dass niemand ihr glaubt – alle gehen davon aus, dass sie sich nur interessant machen will und alles erfindet. Als Tyler schließlich deswegen von der Schule fliegt, nimmt sie sich fest vor, an ihrer neuen Schule niemandem etwas von ihrem unheimlichen Talent zu verraten. Doch dann macht der seltsam schweigsame Junge aus der letzten Reihe ihr klar, dass er ihre Unterstützung braucht – und Tyler beschließt, ihm zu helfen. Aber wird man ihr diesmal glauben?

Das Cover und der Titel war der Grund dafür, dass ich mir das Buch gekauft habe. Auch der Klappentext klang wirklich interessant und ich dachte mir es wäre mal was Nettes für Zwischendurch. Leider, war das interessanteste an dem Buch der Klappentext und das beste der Titel...und das war es dann auch. Irgendwie kam mir das Buch eher wie eine Kurzgeschichte und weniger wie ein Buch vor. Seitenanzahlabgaben täuschen einen heut auch immer wieder gern. Was sind schon 300 Seiten bei einer sehr großen Schriftgröße?! Ich glaube ich habe  2 Stunden gebraucht um das Buch durchzulesen. Jetzt sitze ich hier und versuche eine Rezi zu schreiben, aber weiß gar nicht so genau was ich sagen soll. 

Von dem Buch war ich ja ein bisschen enttäuscht. Ich weiß gar nicht so genau was ich erwartet habe, aber vielleicht mehr eine Geister- oder Krimnialgeschichte und ich kann nicht einmal genau benennen was ich bekommen habe. Irgendwie nichts davon wirklich…Es wirkte alles ein bisschen unausgereift oder vielleicht auch aneinander gereiht. Sie hat eine Gabe, aber wehrt sich dagegen und alle anderen denken, dass sie nur eine blühende Fantasie hat. Am feierlichsten waren aber irgendwie die Eltern. Also wenn meine Tochter mit 14 anfängt tote Menschen zu sehen, dann würde ich das vielleicht nicht mit den Worten, sie hat eine blühende Fantasie abtun, sondern mir vielleicht mal Sorgen machen, aber gut…vielleicht sind das sehr moderne Erziehungsmaßnahmen.
Abgesehen davon hatte ich einfach ein bisschen mehr Interaktion zwischen dem Geist und dem Hauptcharaktere erwartet. Irgendwie ein bisschen mehr.

Auch das Ende und die Auflösung war irgendwie total unbefriedigend. Es hat mich zwar überrascht und gewiss es war mal was anderes, aber ich muss sagen es war schon ziemlich Banane.


Kurzes Buch = Kurze Rezension ;) Alles in allem hat mich das Buch nicht überzeugen können. Man hätte wirklich viel, viel mehr aus der Geschichte rausholen können und auch der Titel passt nur bedingt zu der Geschichte.







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Grüße Denise