Samstag, 3. Oktober 2015

[Rezension] Zwanzig Zeilen Liebe

Zwanzig Zeilen Liebe Autor: Rowan Coleman
Übersetzer: Marieke Heimburger
Erscheinungsdatum: 31.08.2015
Verlag: Piper
Seiten: 416
Preis: 14,99
ISBN: 978-3-492-06017-2



Sorg dafür, dass dein Vater sich wieder verliebt. Iss jeden Tag Gemüse. Trau keinem Mann mit übermäßigem Bartwuchs. Tanz auf meiner Beerdigung zu Dean Martin. Nacht für Nacht bringt Stella diese und andere Zeilen zu Papier. Doch es sind nicht ihre eigenen Gedanken und Wünsche. Die Hospizschwester schreibt Abschiedsbriefe im Auftrag ihrer schwer kranken Patienten und überreicht deren Nachrichten, nachdem sie verstorben sind. Bis sie einen Brief verfasst, bei dem sie keine Zeit verlieren darf. Denn manchmal lohnt es sich zu kämpfen: Für die Liebe. Für das Glück. Für den einen Moment im Leben, in dem die Sterne am Himmel ein wenig heller leuchten …


Ein wahrer Blickfang. Was für ein wunderschönes, stimmiges Cover. Bei dem Buch und mir war es Liebe auf den ersten Blick. Ich mag Pastellfarben.  Auch der Schreibstil der Autorin ist ein Blickfang, wobei eher ein Lesefang. Damit konnte sie mich 100% überzeugen ... 
Ich wollte unbedingt mal wieder ein Buch lesen, das mich berührt und vielleicht sogar zum Weinen bringt. Eine Geschichte, die einen auch noch vorm Schlafen gehen zum Nachdenken anregt und einen dann vielleicht sogar wach hält. 

Wer ebenfalls so ein Buch sucht, dem kann ich »Zwanzig Zeilen Liebe« empfehlen. Dem Buch ist recht zügig gelungen meine Wünsche zu erfüllen. Ich habe schon nach der Ersten halben Seite Tränen in den Augen gehabt. 
Der Klappentext spricht von Nachrichten, welche sich in dein Herz brennen. Ich fand, dass sehr treffend und es lässt sich wunderbar auf die Geschichte beziehen... und es bringt den Inhalt auf den Punkt. Wir lernen innerhalb der Geschichte verschiedene Menschen kennen. Ein jeder von ihnen hat eine unglaublich bewegende Geschichte, aber ein jeder von ihnen ist auch ein Kämpfer und versucht das Beste aus seinem Leben heraus zuholen. Ich habe sicher mehr als eine Packung Taschentücher auf dem Gewissen. Ich habe beim Lesen wirklich oft geweint. Vor allem die Briefe, die Stella auf Wunsch ihrer Hospiz-Patienten für diese schreibt, hatten es wirklich in sich ... Das war schon schwere Kost für mich. 

Ich habe jedoch nicht nur geweint, sondern der Autorin ist es auch immer wieder gelungen mich zum Schmunzeln zubringen. Es ist quasi ein Auf und Ab. 


Ein unglaublich bewegendes Buch, das einen auch lange nicht loslässt, nachdem man es aus der Hand gelegt hat. Zwischendurch ergreift einen immer wieder das Verlangen aufzustehen und seine Liebsten, an sich zu drücken. Denn das Leben ist unglaublich kostbar und ich kann für vieles sehr dankbar sein. 









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Grüße Denise