Sonntag, 13. September 2015

[Rezension]Schwimm schneller der Tod





Autor: Rachel Ward
Übersetzer: Uwe-Michael Gutzschhahn
Erscheinungsdatum: 30.Juli.2015
Verlag: Carlsen
Seiten: 352
Preis: 14,99(TB)
ISBN: 978-3-551-52063-0












Es ist Sommer, es ist heiß und in der Schule kippen die Mädchen reihenweise um. Da hilft nur: baden. Zum Glück hat Nicola einen Platz im Schwimmteam, denn sonst würde ihr Vater niemals erlauben, dass sie in den Pool geht. Seitdem mehrere Mädchen ertrunken sind, nimmt seine Angst vor Wasser krankhafte Züge an. Für Nicola schwer zu verstehen, denn sie fühlt sich ganz in ihrem Element, wenn sie schwimmt. So frei und schnell und unbesiegbar. Ob das mit der geheimnisvollen Stimme zu tun hat, die sie plötzlich im Wasser hören kann?


Das Cover ist so schick und ich als passionierte Wasserratte konnte da einfach nicht wiederstehen.

Die Geschichte liest sich gut. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, aber leider gelang es ihr irgendwie nicht mich als Leserin konstant an das Buch zu fesseln. Vor allem der Anfang war etwas langatmig und es hat lang gedauert bis Nicola anfängt „zu ermitteln“ und anfängt dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Danach war es aber Spannend und obwohl ich selbst eine gute Ermittlerin – ja ja Eigenlob und so xD - bin ich auf eine falsche Spuren der Autorin reingefallen. Da hat sie mich dann wirklich überrascht. Dank dieser tollen Wendungen hat das Lesen echt Spaß gemacht, auch wenn mir dann in der Mitte und zum Ende hin einige Dinge viel zu schnell abgehandelt wurden. Vor allem die Fantasie bzw. die mysthischen Elemente, welche ins Buch eingesponnen werden, haben eindeutig zur Spannung bei getragen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Nicola. Nicola ist nicht nur eine leidenschaftliche Wasserratte, sondern sie ist auch in der Lage unter Wasser eine Stimme zu hören…welche ihr Hilft schneller und besser zu schwimmen als all die Anderen. Nicolas Leidenschaft zum schwimmen kann ich gut nachvollziehen. Das machte sie mir auch zu Beginn direkt sympathisch. Während des Buches verlor sie ein paar dieser Sympathiepunkte wieder, weil sie mir einfach viel zu naiv und gutgläubig war. Ich finde sie ist halt in einem Alter indem es normal ist wenn sie etwas gegen ihre Eltern rebellieren könnte, aber na ja… Milton hat mir da schon besser gefallen. Mit den anderen Charaktere konnten mich irgendwie nicht ganz anfreunden. Sie hatten zwar alle ihre Geheimnisse, welche sie interessant machen sollten, aber irgendwie besaßen sie für mich auch nicht genügend Tiefgang und schienen nicht wirklich zu Ende gedacht.

Weniger Längen am Anfang und dafür mehr Tiefe in der Mitte hätten den Roman interessanter gemacht. Vor allem den Charakteren fehlt es spürbar an Tiefe, was sie für den Leser irgendwie unnahbar macht. Trotz ihrer Schwächen ist die Geschichte spannend. Die Idee, welche dahinter steckt und die Wendungen sind der Autorin gut gelungen. Ich schwankte zwischen 3 & 4 Pfoten, aber schlussendlich hat das wunderschöne Cover den Ausschlag für vier gegeben…






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Grüße Denise