Montag, 18. Mai 2015

Rezension zu "Mit Axt, Charme und Melone"

Deutscher Titel: Mit Axt, Charme und Melone – Jimm Juree 3
Autor: Colin Cotteril
Erscheinungsdatum: 20.April 2015
Verlag: Goldmann
Seiten: 320
Reihe: 3 Band
Rezensionen zu Band 1 "der Tote trägt Hut" & Band 2 "ein Kopf macht noch keine Leiche"
Preis: 8,99(TB)
ISBN: 978-3-442-48260-3



Klappentext:

Seit Jimm Juree mit ihrer schrägen Sippe in das Küstendorf Maprao im Süden Thailands übergesiedelt ist, vermisst sie die Lichter der Stadt. Am meisten aber vermisst sie ihre Karriere als Reporterin. Schweren Herzens muss sie nun mit Aufträgen für das kleine Lokalblatt vorlieb nehmen. Ihr aktueller Job: den Engländer Conrad Coralbank interviewen, seines Zeichens Autor erfolgreicher Kriminalromane. Kurz darauf verschwinden plötzlich mehrere Frauen, unter ihnen auch Coralbanks Gattin. Und plötzlich hat Jimm es nicht nur mit Vermisstenfällen und einem potenziellen Serienkiller zu tun, sondern auch mit einem kapitalen Sturm, der direkt auf Maprao zusteuert ...

Meine Rezension:
Auch der dritte Teil der Thailand-Krimi Reihe um Jimm Juree und ihre verrückte Familie hat mich wieder in ihren Bann gezogen. Wie die vorangegangenen Bücher lässt sicher dieser meiner Meinung nach auch unabhängig von den beiden ersten Teilen lesen. 

Der Schreibstil ist unverändert gut. Auch die Charaktere sind immer noch genauso liebenswert, verrückt und unterhaltsam. Jedes Mal schließe ich sie ein bisschen mehr ins Herz. Wer gedacht hat Jimm Juree würde sich langsam mit ihrem Schicksal irgendwo im Nirgendwo abfinden hat sich geschnitten, denn eine wahre Reporterin findet auch im tiefen Nirgendwo eine interessante Story.

Die Geschichte ist wieder locker lustig erzählt und als Leser lässt man sich treiben. Hinter der witzigen Fassade versteckt sich aber ein sehr ernstes Thema, auf welches Collin Cotteril versucht seine Leser aufmerksam zu machen. Wie schon in den vorangegangenen Büchern steckt auch dieses Mal mehr in der Geschichte als „nur“ ein Krimi, wobei es sich auch schon allein wegen dem Krimi lohnen würde. Drehte sich der letzte Band vor allem um das Leben der Birmanen und war damit eindeutig Gesellschaftskritisch angehaucht rückt dieses Mal die Kritik an den Lebensmittelkonzernen, vor allem in ärmeren Ländern, in den Vordergrund. Natürlich bleibt auch wie in den vorangegangenen Romanen die Thailandische Polizei nicht verschont.

Gut gefallen hat mir auch, dass der Autor sich auf seine eigenen Kosten amüsiert, denn der im Klappentext bereits erwähnte Autor ist ein in Thailand lebender Krimiautor. Aha Aha.
Na, wer sieht da die Parallelen?!


Fazit: Bei mir haben die Jimm Juree Bücher einen Premium Platz im Regal. Ich liebe die Bücher. Für mich haben sie einfach die perfekte Mischung und machen stets Lust auf mehr. Außerdem erfreue ich mich immer wieder daran einen Blick auf eine fremde Kultur zu werfen…





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Grüße Denise