Montag, 29. Dezember 2014

Rezension zu Dunkellicht

Deutscher Titel: Dunkellicht
Autor: Martin Ulmer
Erscheinungsdatum:
 20. Juni 2014
Verlag:
papierverzierer
Seiten:
 432
Preis: 14,95(Tb)
ISBN-10: 978-3-944544-61-8






Klappentext:
Seit langer Zeit wahren die verfeindeten Bruderschaften des Lichtes und der Dunkelheit im Verborgenen das Gleichgewicht der Kräfte. Doch kurz vor der zweiten Jahrtausendwende droht beiden die Auslöschung, da Ordensbrüder ermordet werden oder spurlos verschwinden. Gejagt von den Söldnern des ominösen Büro 13 geraten Johannes Sturm, ein Krieger des Lichtes, und Antoine Chevallier, ein Gelehrter der Dunkelheit, gemeinsam zwischen die Fronten. 
Hilfe erhalten sie von einem neugierigen Magiker und von der geheimnisvollen Ella, die sich den beiden auf ihrer Suche nach Antworten anschließen.
Mitten im Ruhrgebiet, in der Stadt Dortmund, kommt es zum letzten Gefecht, als auch noch eines der letzten Dunkellichtwesen in das Geschehen eingreift…

Meine Rezension:
Das Buches ist sehr rasant.

Leider, war es für mich an einigen Stellen zu rasant. Die Sicht des Lesers wechselt von Kapitel zu Kapitel von einem Charakter zum einem Anderen. Ich hatte schon ein paar Bücher gelesen in denen zwischen den Charakteren hin und her gesprungen wurde, aber dieses Mal war es mir etwas zu viel. Es waren nicht nur zu viele Wechsel, sondern mich hat vor allem zu Beginn gestört, dass ich immer zu wenig Informationen zu den Charakteren bekam. Das besserte sich dann natürlich im weiteren Verlauf, aber am Anfang fühlte ich mich etwas verloren. Irgendwann kennt man wenigstens ihre Motive, wobei mich nicht alle davon überzeugen konnten.

An einigen Stellen fallen einem zwar ein paar kleine sprachliche Mängel aber, aber der Schreibstil hat mir ansonsten sehr gut gefallen. Die Geschichte verläuft flüssig und wird auf jeden Fall spannend erzählt. Auch die Idee eine Fantasy Geschichte im schönen Ruhrgebiet anzusiedeln fand ich ziemlich klasse. Ist schließlich meine Heimat.

Langweilig wurde es mir nie mit diesem Buch. Die Geschichte ging gut voran. Dennoch viel es mir manchmal schwer das Buch weiter zu lesen. Denn manchmal war es mir beinah zu viel Handlung und Aktion, aber dafür zu wenig Geschichte. Einige Seite trieften nur so vor Blut. Ich muss sagen ich bin kein allzu großer Fan von Gemetzel. Das ist nichts für mich. Oft hatte ich das Gefühl, dass ich Seitenweise keine wirklichen Informationen bekam. Während des Lesens war mir also nicht immer ganz klar was für ein Sinn sicher hinter alldem verbarg. Dem Autor gelang es auf jeden Fall die Geschichte spannend zu gestalten. Am Ende wurde es sogar ziemlich nervenaufreibend und plötzlich merkte man gar nicht wie viel man schon gelesen hatte...

Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen, auch wenn mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat. Ich denke aber, wenn man kein empfindlicher Leser ist wird einen das ganze Sterben sicher nicht stören und das man dann sicher etwas mehr Spaß an diesem Buch haben wird als ich. Mir hat es gefallen, dass die Geschichte im Ruhrgebiet spielt, denn das war auf jeden Fall mal was Neues. 





1 Kommentar:

  1. Hallo ihr beiden,
    eine interessante Rezi. Ich war letztes Jahr auf einer Lesung von Martin Ulmer, die mir sehr gut gefallen hat. Seit dem hab ich das Buch im Hinterkopf. Auch wenn es euch nicht überzeugen konnte, hat mich eure Rezi nun noch neugieriger gemacht ;)

    Viele Grüße
    Sandra

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