Samstag, 15. November 2014

Rezension zu: LÙM - Zwei wie Licht und Dunkel

Deutscher Titel: LÙM – Zwei wie Licht und Dunkel
Autor:
Eva Siegmund
Erscheinungsdatum:
29.September 2014
Verlag:
cbt
Seiten:
512
Preis: 16,99(HC)
ISBN: 978-3-570-16307-8





Klappentext:
Wenn dein Schicksal zu groß für dich scheint

In der Trümmerstadt Adeva entscheidet sich für alle 15-Jährigen in der Nacht der Mantai, welche Gabe sie haben. Ein Mal, das auf dem Handgelenk erscheint, zeigt an, ob man telepathisch kommunizieren, unsichtbar werden oder in die Zukunft sehen kann. Doch bei Meleike, deren Großmutter eine große Seherin war, zeigt sich nach der Mantai – nichts. Erst ein schreckliches Unglück bringt ihre Gabe hervor, die anders und größer ist als alles bisher. Als Meleikes Visionen ihr von einem Inferno in ihrem geliebten Adeva künden, weiß sie: Nur sie kann die Stadt retten. Und dass da jenseits der Wälder, in der technisch-kalten Welt von Lúm, jemand ist, dessen Schicksal mit ihrem untrennbar verknüpft ist …

Meine Rezension:
Ich glaube im Laden hätte mich schon das Cover des Buches zu einem Kauf verleitet. Die Farben sind gut gewählt. Es besitzt einen auffallenden, aber zugleich auch düsteren Touch.

Der Klappentext des Buches klang zwar wirklich spannend, aber eher nach einer typischen Dystopie. Ich glaube ich werde Dystopien nie satt haben, aber wie auch wenn ich immer wieder überrascht und begeistert werde?
Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und auf den anderen Seiten des Buches ist es der Autorin immer wieder gelungen mich zu überraschen. Dinge, von denen ich dachte „okay…das wird dann so sein“, traten eigentlich fast nie so ein wie ich es erwartet hatte. Dadurch erzeugte die Autorin eine unglaublich gute und fast schon greifbare Spannung – ja, ich hatte zwischen durch wirklich ein bisschen Angst um die Charaktere -, welche es einem nicht leicht machte das Buch aus der Hand zu legen.

Auch der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie besitzt einen wirklich sehr schönen Erzählstil. Die Geschichte erlebt der Leser größtenteils abwechselnd aus der Sicht der Hauptcharaktere, zwischendurch wird uns aber auch ein Einblick in die Welt anderer Charaktere gewährt.

Die Hauptcharaktere waren mir sehr sympathisch. Ich mochte sie und habe mit ihnen gelitten. Mir hat gut gefallen wie sie an ihrer Situation wachsen und sich weiterentwickeln. Auch ihre Liebesgeschichte hat mich sehr berührt.

Fazit: LÙM hat mir meinen Freitag Abend versüßt. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte überrascht einen immer wieder und lässt einen nicht los. Der Autorin ist es gelungen unglaublich gute Spannung, welche es einem nicht leicht machte das Buch aus der Hand zu legen, zu erzeugen. Am Ende des Buches war ich wirklich traurig, dass es vorbei ist. Von mir gibt es daher 5 Pfoten. Wirklich top!




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Grüße Denise