Montag, 27. Oktober 2014

Rezension zu "The Rising - neue Hoffnung"

Deutscher Titel:The Rising - Neue Hoffnung
Autor: Felix A. Münter
Erscheinungsdatum:4. September 2014
Verlag: Mantikore
Seiten: 380
Band: Erstes Buch einer Reihe

Preis:13,95(TB)

ISBN: 978-3939212911





Klappentext:
„Aus den Ruinen der Welt erhebt sich eine neue Kraft!“ Die Zivilisation, wie wir sie kennen, liegt in dunkler Vergangenheit. Jahrzehnte nach dem weltweiten Kollaps gelangt eine kleine Gruppe Überlebender in den Besitz eines Fragments aus der alten Welt – Datenspeichern, deren Informationen von unschätzbarem Wert zu sein scheinen. Es dauert nicht lange, bis die Überlebenden erkennen, welche Möglichkeiten das Relikt liefert. Ein Neubeginn für die Menschheit ist zum Greifen nah. Doch auch andere wollen das Relikt für sich nutzen. Eine mörderische Hetzjagd beginnt…

Meine Rezension:
„Doch die Welt DANACH konnte kein friedlicher Ort sein. Denn die Menschheit hatte überlebt.“ 

Der Schreibstil des Autoren hat mir gut gefallen. Die Dialoge sind witzig und die Beschreibungen sehr bildlich, was dem Leser ein inneres Bild zu unserer möglichen Zukunft vor Augen zaubert. 
Mir waren an machen Stellen die Dialoge etwas zu lang und dadurch waren sie an manch einer Stelle etwas langatmig. Dafür muss man aber erwähnen, dass es kein langes Vorgeplänkel gibt, sondern man direkt ins Gedränge gestoßen wird und sowas finde ich gerade bei Büchern dieses Genre wirklich sehr gut.

Die Charaktere des Buches haben mir sind alle sehr sympathisch. Man schließt sie sofort ins Herz. Es gibt den typischen Anführer, seine tafe Freundin, den großväterlichen Arzt und den übermutigen Jungspunde. Die Charaktere wirken aber ein bisschen in ihren Rollen gefangen, wodurch ich mir als Leser für die Fortsetzung ein bisschen mehr in Richtung Rollenentwicklung wünschen würde.

Die Aufmachung des Buches gefällt mir leider nicht besonders gut. Im Laden hätte mich ein Cover dieser Art niemals angesprochen, sondern ich hätte ihn eher in die Sparte, „ein typisches Kriegsbuch mit flacher Geschichte" geschoben. Ich  fand das schade, denn die Geschichte des Buches ist alles andere als flach oder typisch. Der Autor hat sich vor allem bei den verschiedenen Settings wirklich ein paar gute Sachen einfallen lassen und damit ist es ihm gelungen interessante Städte zu erschaffen. Gewiss, es passt vielleicht zu dem Genre, aber ich habe auch schon andere Bücher dieses Genre gelesen und da gefielen mir die Cover besser. Aber irgendwo ist das natürlich auch Geschmackssache.

Fazit: "The Rising" ist ein interessanter Auftakt in eine Reihe, welche in unser apokalyptischen Zukunft spielt. Eine Apokalypse ohne Zombies ist endlich mal eine gute Abwechslung. 
Das Buch hat mir gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. 
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Pfoten. 








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Grüße Denise